Qualitätssicherung in der automobilen
System- und Softwareentwicklung

Branche
     Automotive, E-Mobility
Umfang
     > 2 Personenjahre
Methodik
     ASPICE® Process Reference Model, V-Modell,
     klassisches Projektmanagement
Technologien und Werkzeuge
     ASPICE®, ISO 26262, Stages, ClearQuest,
     DOORS, Omnitracker, Cplace

Das Projekt

Unser Auftraggeber, ein Weltmarktführer für Getriebe- und Fahrwerkstechnik, ist in diesem Projekt Tier-1-Lieferant für einen großen Kfz-Hersteller (OEM) im Bereich E-Mobilität und liefert voll integrierte Getriebesteuerungen. Zur Überwachung des Projektstatus und zur Sicherung der Produktqualität werden durch den OEM regelmäßige Assessments gemäß Automotive SPICE® verlangt, in denen der Produktherstellungsprozess von software-intensiven Systemen anhand des ASPICE®- Prozessreferenzmodells untersucht wird, um mögliche Abweichungen zu identifizieren.

Die develop group wurde damit beauftragt, basierend auf den vorliegenden ASPICE®-Assessment- Ergebnissen, geeignete Maßnahmen zur Behebung der Qualitätsabweichungen zu definieren und die zuständigen Teams des Auftraggebers bei der Umsetzung dieser Maßnahmen zu unterstützen.

Unsere Aufgaben

  • Analyse identifizierter ASPICE®-Prozessabweichungen und Implementierung geeigneter Maßnahmen zu deren Behebung
  • Analyse und Optimierung des Qualitätsmanagements (QM) im Projekt
  • Analyse, Planung und Implementierung notwendiger Prozessoptimierungen und Aktivitäten zur nachhaltigen Sicherung der Qualitätsziele
  • regelmäßiges Berichten auf allen Management-Ebenen

Unsere Voraussetzungen

  • langjährige Erfahrung in der Konzeption und Implementierung komplexer Softwaresysteme
  • langjährige Expertise in der Fachdomäne Automotive
  • umfangreiche Erfahrungen in der Prozess- und Qualitätsoptimierung für die Automotive-Softwareentwicklung
    (u. a. basierend auf der Tätigkeit unserer zertifizierten A-SPICE®-Assessoren für mehrere namhafte Tier-1-Supplier)

Besondere Herausforderungen

  • fehlende Planung, Steuerung und Überwachung von ganzheitlichen System- und Produktanforderungen aufgrund unbesetzter Rollen im Projekt, wie z. B. der Rolle des Safety Managers
  • mehrfach wiederkehrende Know-how-Verluste aufgrund von personeller Fluktuation beim Auftraggeber und dadurch wiederholte Einarbeitungszeiten für neues Personal in zentralen Projektrollen
  • sehr eng getaktete Projektplanung durch die vom OEM vorgegebenen Termine
  • fragmentierte Werkzeugkette

Unsere Lösungsbeiträge

  • Durchführung von Prozess- und Arbeitsproduktreviews mit Fokus auf die angestrebte ASPICE®-Konformität und das Erreichen der erforderlichen Qualitätsziele
  • Ableitung von Optimierungsmaßnahmen bei identifizierten Abweichungen zu den ASPICE®-Referenzprozessen und Unterstützung bei der Implementierung dieser Maßnahmen
  • Analyse und Optimierung der bestehenden Qualitätsmanagement-Strategie im Hinblick auf die für ASPICE®-Konformität signifikanten Qualitätsziele
  • Konzeption eines Risikomanagements für das Projekt und Unterstützung bei dessen Einführung
  • kontinuierliches Coaching des zuständigen Personals beim Auftraggeber im Hinblick auf die Prozessanforderungen gemäß ASPICE®
  • gezieltes Coaching neu besetzter Projektrollen zur Minimierung von Zeitverzögerungen im Projekt
  • intensive Unterstützung der Mitarbeiter des Auftraggebers bei der Aufwands- und Zeitschätzung sowie bei der Umsetzung von Maßnahmen zur dauerhaften Erreichung der Qualitätsziele
  • Unterstützung und zentrale Koordination der Vorbereitung weiterer ASPICE®-Assessments durch Assessoren des Endkunden (OEM), u. a. mit der Durchführung von Assessment Dry-Runs
  • Planung und Steuerung der aus den Assessments abgeleiteten Maßnahmen im Rahmen der eng getakteten Zeitvorgaben des OEM

Ihr Projekt-Ansprechpartner

Dr. Martin Jung

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